Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Eltern, 

wir sind froh, dass wir dank gemeinsamer Anstrengungen gut und vor allem gesund in das neue Schuljahr starten konnten. Dies ist uns gelungen, weil wir in großer Solidarität die AHA-Regeln [Abstand, Hygiene, Alltagsmaske] eingehalten und uns dadurch gegenseitig geschützt haben. Dafür danke ich allen Beteiligten!


Ab dem 01.09.2020 geht es in eine neue Etappe und wir möchten auch in dieser Zeit

  • allen das Lernen am Georg-Forster-Gymnasium in möglichst infektionsgeschützter Umgebung ermöglichen,
  • den Präsenzunterricht, wo auch immer möglich, dem Lernen auf Distanz vorziehen und
  • Vorerkrankten und Risikopatienten (Kolleg*innen, Schüler*innen und Angehörige) einen besonderen Schutz zukommen lassen.


Ab dem 01.09.2020 gilt nach zu erwartender Erlasslage die Maskenpflicht nur noch auf dem Schulhof, im Gebäude und auf dem Weg zum eigenen Sitzplatz. Dies ist eine unterstützenswerte Schutzmaßnahme. 


Dennoch muss unser Blick vor dem Hintergrund der oben genannten Ziele und angesichts aktuell ansteigender Infektionszahlen weiter gehen. Nach Rücksprache mit der Schüler-, Eltern- und Lehrervertretung, im Einvernehmen mit der UNESCO-Schule im gleichen Gebäude sowie mit dem Schulträger sollen daher die Masken auch im Unterricht weiterhin getragen werden.


Die Grundsituation ist unverändert. Es gibt keinen wirksamen Impfschutz gegen eine Corona-Infektion. Die einzig wirksamen Maßnahmen sind Abstand, Hygiene und Mund-Nasenschutz. Der erforderliche Mindestabstand von 1,5 m ist in der Regel in normalen Unterrichtsräumen bei normaler Klassengröße in keinem Fall herzustellen.

In den ersten Wochen des neuen Schuljahres hatte sich das Tragen der Masken in den Schulen gut eingespielt. Obwohl die Maskenpflicht zunächst als Einschnitt im Unterrichtsalltag und angesichts der hohen Temperaturen auch als beschwerlich empfunden wurde, wurde diese Vorgabe zum Schutz aller beachtet und respektiert. Der Alltag hat also gezeigt, dass das Tragen der Masken zu leisten ist und wir infektionsfrei durch die ersten Wochen gekommen sind. Wir sind uns sicher, dass dies durch die Fortsetzung der Maskenpflicht auch während des Unterrichts auch weiterhin möglich sein wird. Das ist eine Frage der gegenseitigen Fürsorge und Solidarität.

Herzliche Grüße 

A. Winzen, Schulleiter                           N. Spitzer, Lehrerrat           

A. Dworczyk, Schülersprecher              S. Maier-Dittlof Schulpflegschaftsvorsitzende


Was tun bei Erkrankungssymptomen?

Elternbrief vom 01.09.2020

Elternbrief vom 06.08.2020

Über diesen Link (oder die Hauptmenü-Leiste oben) finden Sie weitere Hinweise zum Schulalltag am GFG in Zeiten von Corona

GFG

Texte zur Corona-Pandemie aus der Klasse 6b

Ein Corona-Märchen
von Niklas Breuer

Es war einmal eine kleine Familie, die lebte in einer schlimmen Zeit.

Es wütete ein schlimmer Virus namens Corona (Covid-19), der sich schnell verbreitete.

Die Familie konnte nur unter schweren Schutzmaßnahmen das Haus verlassen.

 

Sie mussten überall, wo sie hingingen, eine Schutzmaske tragen, 1,50 Meter Abstand halten und durften anfangs nicht mehr ihre Verwandten besuchen.

Das Einkaufen wurde von Zeit zu Zeit immer eingeschränkter.

Zum Beispiel konnte man nicht mehr mit allen Familienmitgliedern in den Supermarkt gehen, nur noch zu zweit.

Den Supermarkt durfte man nur noch mit einem Einkaufswagen betreten, um den nötigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Am Eingang stand fast immer eine Flasche mit Desinfektionsmittel, mit der man seine Hände und den Einkaufswagen einsprühen konnte.

Eine Zeit lang gab es kein Toilettenpapier, keine Nudeln oder kein Mehl mehr, weil alle Leute gehamstert haben. Auch mit Bargeld durfte man nicht mehr bezahlen, nur noch mit EC-Karte. Im Geschäft musste man die ganze Zeit seine Maske aufbehalten.

Statt wie sonst drei Mal die Woche zum Fußballtraining zu gehen, war nun Couching angesagt. Alle Spielplätze waren abgesperrt. Ins Schwimmbad oder Kino durfte man auch nicht mehr.

Die Kinder mussten dafür nicht wie sonst so früh ins Bett gehen, sondern konnten abends noch lange fernsehen oder Playstation spielen.

Trotz allem durfte das Lernen nicht vernachlässigt werden. Es mussten in jedem Fach Hausaufgaben gemacht werden. Ein Gutes hatte die “Schule zuhause”, es wurden keine Klassenarbeiten oder Tests geschrieben.

Wenn man trotzdem mal draußen war, fühlte man sich wie ein Verbrecher.

Alle Menschen hatten lange Haare, weil man nicht mehr zum Friseur gehen durfte.

Nach einer unendlich langen Zeit darf die Familie jetzt wieder rausgehen und sich sogar mit Freunden treffen. Auch zum Friseur oder Essen gehen darf sie wieder. Es ist zwar immer noch komisch, aber schon viel besser.

Tschüss, Corona! Du bist hier nicht willkommen.

Meine Coronazeit
von Collin Pernot

 

Plötzlich ist das Virus da,

von China bis Amerika.

Die Schulen waren plötzlich dicht,

es war ein Schlag in mein Gesicht.

Nichts ist mehr wie es mal war,

selbst Klopapier war nirgends da.

Die Straßen waren alle leer,

die Infizierten wurden mehr.

Die Viren spazieren durch die Gegend,

und finden das noch aufregend.

Viele Geschäfte sind geschlossen,

das hat die Regierung so beschlossen.

Die Masken sind jetzt angesagt,

Adidas und Nike sind nicht mehr gefragt.

Die Regierung erteilte Kontaktverbote,

selbst daran hielt sich unser Postbote.

Viele Menschen hatten Coronafrei,

und das Schuljahr ist fast vorbei.

Wenn wir wieder zur Schule gehen,

freue ich mich die anderen wiederzusehen.

Meine Coronazeit
Justin Pernot

 

Wegen China und der Fledermaus,

sitzen wir immer noch zu Haus.

Das Virus beherrscht die ganze Welt,

das ist das, was mir nicht gefällt.

Die Schulen wurden auf einmal geschlossen,

das habe ich nicht immer genossen.

Freunde zu treffen, war sehr schwer,

und Kranke wurden immer mehr.

Selbst mein Geburtstag verlief nicht wie immer.

Doch krank sein empfinde ich einfach viel schlimmer.

Viele Regale waren ganz leer,

Klopapier zu bekommen, war sehr schwer.

Die Maske schmückt jetzt mein Gesicht,

das ist in Deutschland auch Pflicht.

Das Schuljahr ist nun bald vorbei,

hoffentlich Corona frei!!

Chaos
Emma Hensen

 

Als der Corona-Virus in China war, hätte ich niemals damit gerechnet, dass er irgendwann mal so ein Chaos erzeugen wird. Auch als er dann in Deutschland war, habe ich mir keine großen Sorgen gemacht. Aber als er dann nach Kamp-Lintfort kam und die Schulen geschlossen wurden, gab es kein anderes Thema für mich.

Jetzt sind schon seit vielen Wochen die Schulen geschlossen und wir mussten unseren Lernstoff zuhause bearbeiten. Ich bin immer mit meinem Vater in seine Firma gegangen und habe dort meine Aufgaben bearbeitet und ich muss sagen, es ist deutlich angenehmer in der Schule zu lernen. Die E-mails die ich bekommen habe, habe ich immer ausgedruckt und in einen Ordner geheftet.

Am meisten vermisse ich wirklich meine Omas und natürlich meine Klasse. Gestern hatte mein Bruder Geburtstag und wir konnten leider nicht wirklich feiern, aber in verschiedenen Zeiträumen kamen die wichtigsten Menschen zum Gratulieren. Das mussten wir natürlich auch alles mit Abstand machen.

Corona ist für uns alle schwierig, aber ich bin mir sicher, wir werden es alle überstehen.

Ostern mal anders während der Coronakrise
von Noah Körner

Das Ende der Fastenzeit brach an und Ostern stand vor der Tür. Doch dieses Jahr war alles anders. Durch die Coronakrise verzichteten wir nicht nur auf Süßigkeiten und andere Leckereien, sondern auch auf soziale Kontakte, Sport im Verein und die Musikschule. Ich machte mir zunehmend Gedanken über die Menschen, die ganz alleine in der Wohnung lebten und sich einsam fühlten. Ich beschloss dieses Jahr Ostern zu einem besonderen Osterfest zu machen. Ich buk viele leckere Kekse, verpackte sie in schönen Beuteln und bastelte Ostereier aus bunt gemustertem Tonkarton. Die Kekse überreichte ich am Ostersamstag den Nachbarn und beobachtete mit dem nötigen Abstand die freudigen Reaktionen. Meine Nachbarin hatte sogar Tränen in den Augen vor Rührung, da es so unerwartet und von Herzen kam. Am Abend des Ostersamstags spielte ich Briefkastenosterhase und legte einigen Bekannten, Freunden und Verwandten einen Briefumschlag mit dem gebastelten Osterei und einem kleinen Schokoladenostergruß in den Briefkasten. Auf das bunte Ei habe ich nur „Frohe Ostern wünscht dir dein Osterhase“ mit einem Kalligraphiefüller geschrieben. Als ich selbst am Ostersonntag nach meinem Osternest gesucht habe, stand eine kleine Tüte vor meiner Haustür; ebenfalls ein Gruß vom Osterhasen. Ich habe mich sehr über diese Überraschung gefreut und begann sofort zu rätseln, wer wohl hinter dem Osterhasen stecken könnte. Genauso ging es den Menschen, die ich heimlich besucht hatte. Den ganzen Tag bekam ich Bilder und Anrufe mit Nachfragen, ob ich etwas damit zu tun haben könnte. Jeder war gerührt und die Freude, die ich verbreiten wollte, war größer als ich vermutete. Am Nachmittag fand ich heraus, wer hinter der geheimnisvollen Tüte steckte. Meine Patentante ist frühmorgens im Hasenkostüm und Coronamaske aus Viersen gekommen und hat so wie ich am Abend zuvor auch Osterhase gespielt. Dieses Osterfest war ganz besonders, da die Menschen viel näher zusammengerückt sind; zwar nicht Auge in Auge, aber im Herzen. Jeder spürte, dass es viel mehr liebe Menschen gab, die an einen dachten und auch ich habe viel mehr Menschen bedacht. Somit war dieses Ostern für mich nicht nur ein Fastenbrechen und der Genuss vieler lang vermisster Leckereien, sondern auch ein Fest der Nächstenliebe und der Freude.

Corona
von Romy Mrowietz

Corona ist eine schwere Zeit

Auf den Straßen keiner weit und breit

Die Aufgaben hab ich noch zu Hauf

Da sitz ich auch noch drauf

Aufstehen nirgendswo hingehen

Keine Freunde sehen

Die Aufgaben hab ich noch stehen

Und den Rasen muss ich noch mähen

Schaue genervt auf die Uhr

Von Motivation keine Spur

Keinen Bock mehr mein Kopf macht dicht

Das wars jetzt mit meinem Gedicht

Ohne Titel
von Victoria Nams

Auf einmal warst du da,

still, leise und unscheinbar.

Brachst Angst, Ungewissheit und Wut,

die Frau Merkel machte Mut.

Du nahmst meine Lebensfreude,

für so lange Zeit meine Familie und meine Freunde.

Ich verlor meinen Lebensmut,

geht wieder weg,

lass uns in Ruh!

"Ischweischeschnisch, waschwolltischeigentlischsa...?"

"W btt? Chhb gr nchts vrstnden."

Und erkannt hast du mich auch nicht, weil ich diese wunderschöne buntkarierte, natürlich frisch gewaschene Schutzmaske trage, und du siehst nicht, dass ich ein Kaugummi kaue. Was die Maske so alles verbirgt. Schlechte Laune zum Beispiel. Keiner muss mehr lächeln, jeder kann so vor sich hin schmollen. Und was haben wir nicht alle Grund genug für schlechte Laune: Urlaub im April- abgsagt, Urlaub im Sommer ungewiss, zwischendurch kaum Kollegen getroffen, so gut wie keine Schüler gesehen...

Ich versuche mich gerade trotz Maske an schönen großen Kaugummiblasen. Fast klebt nichts mehr, aber das verlangt schon ein sehr feinfühliges Distanztraining - da geht es um Millimeter. Ganz anders als beim Abstand im Raum, 1,5 Meter, das schätz´ich mit Leichtigkeit, ich denk mich einfach waagerecht und ziehe zwei Handbreit ab.

Ich gebe niemandem mehr die Hand, ich umarme niemanden mehr, ich leihe niemandem mehr meine Stifte, halte niemndem mehr die Türe auf, öffne erst gar keine Türen mehr, bleibe einfach draußen vor der Tür, an der frischen aerosolminimierten Luft und schaue mir das Treiben am Schulkiosk – eine gute Erfindung – an. Insgesamt steigt meine Laune auch schon wieder, und weil das Kaugummi jetzt alles verklebt, reiße ich mir meine buntkarierte Maske vom Mund – und lächle in Tag X des Coronazeitalters hinein – und vielleicht lächelt der Tag sogar zurück.

Jetzt, im Abstand von einigen Tagen, veränderte Tatsachen: Die Grundschulen sind wieder geöffnet, die ersten Touristen auf Mallorca gelandet, Präsenzunterricht schon fast Routine, verdächtig wenige neue Emails – habe ich etwas übersehen? Virus? Ach, stimmt, das kann man ja gar nicht sehen... Was wollte ich eigentlich sagen???

Schöne Ferien!! – oder fallen die dieses Jahr aus? Manchmal bin ich direkt etwas verunsichert.

Ws