Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus am GFG

Wie alle Schulen des Landes NRW ist das GFG ab dem 16.03 2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen.

Eltern können ihre Kinder nach entsprechender Voranmeldung zur Betreuung in die Schule schicken, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Nutzen Sie bitte für die Anmeldung die Mailadresse schulleitung@gfg-kl.de.  Hier der Link, der Sie zu dem erforderlichen Formular führt. (Das Betreuungsangebot gilt für Kinder der Klassen 5 und 6 von Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere dem Gesundheitswesen – arbeiten). Weitere Informationen hierzu und zu vielen weiteren Fragen in Zusammenhang mit der coronabedingten Schulschließung finden Sie unter: https://www.schulministerium.nrw.de/

Insbesondere die zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten werden über die jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrer mit den noch nötigen Materialien versorgt und können auf gleichem Wege in schulischen Belangen ihre Fachlehrerinnen und Fachlehrer erreichen.

Die Abiturprüfungen finden nach dem jetzigen Stand der Informationen statt.

Die Abiturprüfungen wurden vom Ministerium für Schule und Bildung um drei Wochen verschoben. Die Zulassung zum Abitur wurde auf den 07.05.2020 festgelegt. Das schriftliche Abitur beginnt mit der ersten Klausur am 12.05.2020. Mit diesem Link geht es zu den neuen Terminen der schriftlichen Abiturprüfungen. Nähere Informationen hierzu erhalten die Schülerinnen und Schüler der Q 2 per Mail durch die Oberstufenkoordinatorin, sobald die schulinterne Planung dazu abgeschlossen ist.

Der für den 24. April 2020 vorgesehene Elternsprechtag wird nicht stattfinden können. Über Ersatzlösungen (Ersatztermin, Verlagerung in Mails, Telefonate oder Einzelsprechstunden) werden Sie baldmöglichst informiert. Darüber kann jedoch erst entschieden werden, wenn seitens des Schulministeriums geklärt ist, wann die Schulen unter welchen Bedingungen wieder ihre Arbeit aufnehmen dürfen.

Für die Übermittlung unterrichtlicher Informationen und Materialien bitten wir darum, dass alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 eine E-Mail an ihre Klassenleitungen schicken. Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II senden bitte jeweils eine E-Mail an ihre Fachlehrerinnen und Fachlehrer (eine Mail pro Fach), soweit dies nicht schon geschehen ist. Es ist sinnvoll, die zuhause bearbeiteten Unterlagen so zu ordnen und aufzubewahren, dass sie, wenn die Schule wieder geöffnet werden kann, zur Nachbesprechung vorhanden sind. In Ergänzung zu den von der Schule übermittelten Aufgaben haben die öffentlich rechtlichen Fernsehsender ihr Angebot am Morgen erweitert. Für die Jüngeren ist hier die „Sendung mit der Maus“ zu nennen, für die älteren Schüler und Schülerinnen „Planet Wissen“. 

Stand: 01.04.2020

GFG

Ist Lehrerin der richtige Beruf für mich?

Schulleiter Alexander Winzen und Roswitha Weyandt, Regionalleiterin der Sparda-bank West eG, verleihen Teaching-Assistant-Diplome an die Mitwirkenden des Projekts „Gymnasiasten unterrichten Grundschüler“ des GFG
Kamp-Lintfort. Am Georg-Forster-Gymnasium können bereits Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 im Rahmen des Berufsorientierungspraktikums ausprobieren, ob sie für den Lehrerberuf geeignet sind, und an dem Projekt „Gymnasiasten unterrichten Grundschüler“ mitwirken.

Neben der üblichen Praktikumsbescheinigung erhalten sie zusätzlich am Ende des Projekts ein Teaching-Assistant-Diplom, das bei Bewerbungen und auch Au-Pair-Stellen als Nachweis dient.
Diese Diplome überreichten nun feierlich Roswitha Weyandt, Regionalleiterin der Sparda Bank West eG, und Schulleiter Alexander Winzen. „Es ist für mich immer wieder spannend, die Jugendlichen von ihren Erfahrungen als Nachwuchslehrkräfte berichten zu hören. Das Projekt Gymnasiasten unterrichten Grundschüler passt von der Konzeption her wunderbar zu uns als Genossenschaftsbank: Die Jegendlichen engagieren sich für die Grundschülerinnen und -schüler; wir setzen uns traditionell für die Menschen in der Region, für das Gemeinwohl ein. Daher freuen wir uns, dass wir dieses besondere Projekt auch in diesem Jahr wieder finanziell unterstützen konnten“, so Roswitha Weyandt.
Alexander Winzen bedankte sich bei den Beteiligten: „Das Projekt Gymnasiasten unterrichten Grundschüler geht deutlich über ein gängiges Praktikum hinaus: Unseren Schülerinnen und Schüler hilft es bei der Berufsorientierung weiter. Gleichzeitig können die Kinder aus den Grundschulen das Gymnasium von innen kennenlernen; das hilft ihnen vielleicht auch bei der Wahl der weiterführenden Schule. Der soziale Aspekt steht für mich allerdings im Vordergrund: Sowohl die jüngeren als auch die älteren Beteiligten erfahren hier in altersübergreifenden Kleingruppen Aufmerksamkeit und Wertschätzung, was für alle motivierend und bereichernd ist. Das freut mich. Mein Dank gilt den betreuenden Kolleginnen Jennifer Greitemeier, Fachlehrerin für Sport und zuständig für die Module zu kooperativen Spielen, und Dr. Renate Seidel, die das gesamte Projekt organisiert und die naturwissenschaftlichen Experimente betreut, sowie Michaela Jung-Weihrauch, die das Projekt in der Bönninghardt-Schule verantwortet.“
Am 13. Februar hielten die betreuenden Lehrerinnen gemeinsam mit Roswitha Weyandt sowie den neun Schülerinnen und drei Schülern Rückschau auf das gesamte Projekt, das schon zum achten Mal in Kooperation mit den Kamp-Lintforter Grundschulen stattfand und in diesem Jahr zum zweiten Mal um einen Projekttag an der Bönninghardt-Schule in Alpen, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, erweitert wurde. Einerseits erhalten die Praktikantinnen und Praktikanten während der Hospitationsphase in den Grundschulen Gelegenheit, Einblick in die Arbeit von Grundschullehrerinnen und Sonderschulpädagogen zu erhalten. Andererseits lernen die Grundschülerinnen und –schüler, in diesem Jahr wieder etwa 280 Kinder, experimentell Arbeitsweisen und Themen der noch unbekannten naturwissenschaftlichen Fächer kennen und probieren spielerisch Grundlagen kooperativen Lernens im Sportunterricht aus.
Auch für die Schülerinnen und Schüler der Bönninghardt-Schule ist der Projekttag spannend, denn dort steht Chemie- und Physikunterricht regulär nicht auf dem Stundenplan. Sumeja Suljkanovic fand den Umgang untereinander an der Förderschule bemerkenswert: „Die Kinder haben sich gegenseitig sehr respektiert und sich liebevoll behandelt, indem sie sich gegenseitig viel unterstützen. Außerdem waren sie viel ruhiger und nicht so aufgedreht wie einige Kinder aus der Grundschule.“ Michaela Jung-Weihrauch, die als Deutsch-Lehrerin auch regelmäßig das Vorleseprojekt an der Bönnighardt-Schule organisiert, betonte: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben viel Einfühlungsvermögen und Bereitschaft gezeigt, sich auf die Schülerinnen und Schüler dort einzulassen. Der Projekttag war ein Gewinn für alle Seiten.“
Die diesjährigen GuG-Praktikantinnen und Praktikanten sind sich einig: Die Teilnahme am GuG-Projekt ist lohnenswert. Der unmittelbare Kontakt mit den jüngeren Schülerinnen und Schülern und die direkten Rückmeldungen während der einzelnen Experimente am Projekttag sind etwas Besonderes. Auch Jennifer Greitemeier fasste zusammen: „Ich fand super, dass sich alle auf das Praktikum eingelassen haben, viel Spaß hatten und Erfahrungen sammeln konnten, die ihnen in ihrer Entscheidungsfindung helfen werden.“ Dr. Renate Seidel ergänzte: „Etliche Teilnehmende aus den ersten Jahrgänge studieren mittlerweile tatsächlich die verschiedensten Fächerkombinationen auf Lehramt.“